13.03.13 –
„Die kurzfristige Absage seitens des OB ist unakzeptabel.“, erklärt die Sprecherin der Grünen Birgit Simon. Schließlich werde schon zwei Jahre an dem Bau des Mehrgenerationenhauses geplant und in der GBO seien die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst. „Wir befürworten das Generationenhaus als Wohnform der Zukunft gerade im Ballungsraum.“, so Simon weiter.
Das Mehrgenerationenhaus war bereits baureif
Das Vorhaben ist im Wirtschaftsplan der GBO für 2013 enthalten und war bereits baureif. Die Gespräche waren im vergangenen November bereits so weit fortgeschritten, dass der Verein nur noch den vorgesehenen Mietpreisen hätte zustimmen müssen. Details und Abstimmung lagen bereits vor: Baubeschreibung, Entwurfskonzept, Mietpreise und auch die Kosten. Der OB hatte dem Projekt aber kurzfristig eine Absage erteilt, da er durch einen Grundstücksverkauf eine Million Euro für die SOH erwirtschaften will.
"Die Vertröstung auf den Luisenhof ist keine Lösung, sondern Verschiebetaktik"
„Wenn höhere Einnahmen erzielt werden sollten als durch Erbpacht, muss die Stadt mit dem Verein oder einem anderen Bauträger ins Gespräch gehen, um das Haus zu realisieren.“, sagt Simon. Die Vertröstung auf den Luisenhof sei aber keine Lösung, sondern Verschiebetaktik mit ungewissem Ausgang. Dort könne allenfalls ein weiteres Mehrgenerationenprojekt mit einem Investor geplant werden. Das Projekt nun scheitern zu lassen sei zu kurzfristig gedacht, denn auch Soziologen sähen Mehrgenerationenhäuser als eine notwendige Wohnform vor allem auch mit Blick auf den demographischen Wandel. Auch wenn Offenbach nun unter den Schutzschirm geschlüpft ist, könnten langfristige Vorteile können nicht mit dem einmaligen Gewinn aufgerechnet werden.
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Arbeitskreis Soziales
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