Offenbacher GRÜNE setzen sich für Verbesserung der Wohnsituation im Frauenhaus ein

Die Stadtverordnetenfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen Offenbach setzt sich innerhalb der Koalitionsfraktionen dafür ein, die Wohnsituation der Frauen im Offenbacher Frauenhaus zu verbessern. So haben die GRÜNEN einen Antrag entwickelt, der den Magistrat beauftragt, mit allen öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften über die Vermittlung von Wohnungen für Frauen im Offenbacher Frauenhaus zu verhandeln. Ziel der Verhandlung soll eine bevorzugte Behandlung über die Erhöhung der Dringlichkeitsstufe bei der Wohnungsvermittlung, sowie die Vereinfachung der Ausgabe von Wohnberechtigungsscheinen in Kooperation mit dem Trägerverein „Frauen helfen Frauen“ e.V. sein. „Wir haben in den letzten Wochen zahlreiche Hinweise in den städtischen Gremien und über die Berichterstattung der lokalen Medien bekommen, dass Frauen im Offenbacher Frauenhaus es immer schwerer haben, in eine geförderte Wohnung in Offenbach vermittelt zu werden. Das Frauenhaus ist zurzeit voll besetzt und kann seine Funktion als Einrichtung, in der Frauen in Fällen häuslicher Gewalt oder vergleichbaren Notsituationen Schutz und Beratung ihrer Person und gegebenenfalls ihrer Kinder finden, nicht mehr nachkommen“, so Ursula Richter, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Sozialausschusses der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung.

18.12.14 –

Die Stadtverordnetenfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen Offenbach setzt sich innerhalb der Koalitionsfraktionen dafür ein, die Wohnsituation der Frauen im Offenbacher Frauenhaus zu verbessern. So haben die GRÜNEN einen Antrag entwickelt, der den Magistrat beauftragt, mit allen öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften über die Vermittlung von Wohnungen für Frauen im Offenbacher Frauenhaus zu verhandeln. Ziel der Verhandlung soll eine bevorzugte Behandlung über die Erhöhung der Dringlichkeitsstufe bei der Wohnungsvermittlung, sowie die Vereinfachung der Ausgabe von Wohnberechtigungsscheinen in Kooperation mit dem Trägerverein „Frauen helfen Frauen“ e.V. sein. 

„Wir haben in den letzten Wochen zahlreiche Hinweise in den städtischen Gremien und über die Berichterstattung der lokalen Medien bekommen, dass Frauen im Offenbacher Frauenhaus es immer schwerer haben, in eine geförderte Wohnung in Offenbach vermittelt zu werden. Das Frauenhaus ist zurzeit voll besetzt und kann seine Funktion als Einrichtung, in der Frauen in Fällen häuslicher Gewalt oder vergleichbaren Notsituationen Schutz und Beratung ihrer Person und gegebenenfalls ihrer Kinder finden, nicht mehr nachkommen“, so Ursula Richter, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Sozialausschusses der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung. 

Bei Frauenhäusern handelt es sich um Einrichtungen, die in Kooperation mit Sozialarbeitern, Psychologen, Erziehern und Rechtsanwälten umfangreiche Hilfeleistungen für von Gewalt bedrohte Frauen anbieten. Darüber hinaus können betroffene Frauen im Offenbacher Frauenhaus eine vorübergehende Unterkunft finden, die es ihnen ermöglicht, akute Krisen- und Gefährdungssituationen zu bewältigen.   

Nach Informationen des Trägervereins des Offenbacher Frauenhauses „Frauen helfen Frauen“ e.V., die den GRÜNEN vorliegen, kommt es in Offenbach in der jüngeren Vergangenheit vermehrt zu der besonderen Situation, dass die Einrichtung für hilfesuchende Frauen besetzt ist und keine weiteren Frauen mehr aufgenommen werden können. So soll die durchschnittliche Verweildauer von Frauen 2010 im Durchschnitt 121 Tage, in 2012 178 Tage und in 2013 267 Tage betragen haben. Im Jahr 2014 war eine Vermittlung von Wohnungen aus vielfältigen Gründen nicht möglich. 

„Die sozialen Auswirkungen für die Lebenssituation im Offenbacher Frauenhaus sind für die betroffenen Frauen und deren Kinder massiv. So können weder die Adresse, etwa im Kita- oder Schulbereich, genannt, noch Besuch von Verwandten oder Freunden empfangen werden. Ziel der städtischen Unterstützung muss es sein, den betroffenen Frauen wieder ein eigenes, selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben in einer eigenen Wohnung zu ermöglichen und die Einrichtung für weitere Frauen wieder zugänglich zu machen“, so Ursula Richter abschließend zur Intention des Antrages.

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