
12.04.19 –
„Verspätete Flüge nach 23 Uhr sind ein Ärgernis für die Rhein-Main-Region und gerade in Offenbach und seinen Nachbarkommunen" erklärt die grüne Fraktionsvorsitzende Ursula Richter. „Auch ein Minister Tarek Al-Wazir darf geltendes Recht nicht außer Kraft setzen." Entsprechend absurd findet die Grüne die heute veröffentlichte Glosse der Offenbach Post, in der behauptet wird das Ministerium erlaube „großzügig", was „eigentlich höchstrichterlich verboten" sei. „Das Gegenteil ist der Fall – wo es nur geht, versucht der Verkehrsminister den Fluglärm einzuschränken, aber an beschlossenes Recht und Gesetz muss er sich nunmal halten." Die Entscheidungen für den Flughafenausbau seien lange bevor die Grünen in Hessen Verantwortung übernommen haben und vollkommen ohne ihre Zustimmung gefallen. Nun müsse ein grüner Verkehrsminister sehen, was man mit an den geltenden Beschlüssen verbessern kann.
Schon diese unvollständige Auflistung zeige, dass in Sachen Fluglärm so viel passiert wie noch nie. Schade sei, dass man der Glosse der Offenbach Post nicht entnehmen werden könne welche Verbindungen eine Genehmigung ohne rechtliche Grundlage erhalten haben sollen – sonst wären die Grünen dem sehr gerne weiter nachgegangen.
„Richtig ist, dass es noch mehr Anstrengungen gegen verspätete Flüge braucht, wir sind überzeugt, dafür setzt der Minister sich beim Luftfahrtgipfel und auf allen anderen Ebenen ein" so Richter abschließend.
Mehr Informationen zu den Maßnahmen für Fluglärmschutz in Hessen gibt es unter wirtschaft.hessen.de/verkehr/luftverkehr/laermschutz/massnahmen-fuer-fluglaermschutz
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